Cart 0
POWER

POWER

€0.00

Ariane , 50

Für allererstes erste Bewerbungsgespräch nach der Uni in der Marketingabteilung eines großen Unternehmens ging ich mit meiner Mutter das Outfit kaufen. Ihrer Beratung verdankte ich eine schicke plum-farbene Hose und das passende schmale, kurze Jacket.  Dazu überredete sie mich zu einem gerippten, eng sitzenden und ärmellosen aber hochgeschlossenen Oberteil. Dass es keine Ärmel hatte, sah man natürlich unter dem Jacket nicht. Aber das und seine enge aber anschmiegsame Passform bewirkten, dass ich mich - obwohl angemessen und sehr seriös angezogenen - dabei doch weiblich und attraktiv fühlte. 

Ich habe dann während meiner Vorstellungspräsentation irgendwann das Jacket ausgezogen und glaube, dass auch das seine Wirkung hatte. 

Blosse Oberarme und Schultern empfinde ich immer noch als sehr weiblich, aber kraftvoll und dabei subtil sexy. Diese Art, mich zu kleiden entspricht mir viel eher, als besispielsweise ein tiefes Dekoltee oder kurze Röcke. 

Schmale Jackets nennt meine Tochter heute noch „Chef Jacke“. Tatsächlich leiht sie sich oft ein klassisches Sakko oder anderes Kleidungsstück von mir, wenn es für sie „um etwas geht“.

Sie kennt es von Kindesbeinen an, dass ich im Management „meine Frau unter Männern stehe“.

So leiht sie sich auch gleich ein Stück Souveränität und Erwachsensein - als „Rüstung“ oder „Waffe“ für eine erwachsene Herausforderung.

For my very first job interview in the marketing department of a large company I went to buy my outfit with my mother. On her advice I own chic wide trousers with a matching slim, short jacket. She persuaded me to add a ribbed, tight-fitting sleeveless but high-necked top. Of course, you couldn‘t see under the jacket that it had no sleeves.  Yet that plus its tight but cuddly fit made me feel feminine and attractive, even though I was dressed appropriately and very seriously.

I took off my jacket at some point during my presentation and believe that this also had an effect. 

Bare upper arms and shoulders are still very feminine, but powerful and subtly sexy. This way of dressing suits me much better than for example a deep décolleté or short skirts. The narrow jacket my daughter today still calls my „boss jacket“. In fact, she often lends me a classic jacket or other piece of clothing when it is „for her“.

She knows from childhood that I am „the woman among men“ in management.

So she lends herself a piece of sovereignty and adulthood - like „armour“ or a „weapon“ for an adult challenge.

 

 


Share this Product


More from this collection